FDBR reagiert auf veränderte Rahmenbedingungen

Auf seiner diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlung präsentierte der FDBR e.V., Traditionsverband des deutschen Anlagenbaus, seine neue Strategie – und damit die Antwort der Mitgliedsunternehmen auf die Energiewende.

Diese spielte auch im Grußwort von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin eine wichtige Rolle. „Eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung ist eine zentrale Bedingung für unsere Industrie. Und diese ist das Fundament für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. Wir werden auch in Zukunft fossile Energieträger brauchen, die gemeinsam mit den Erneuerbaren zur Versorgungssicherheit beitragen. Großes Potenzial hat auch die Kraft-Wärme-Kopplung, für deren Ausbau NRW vor kurzem eine Bundesratsinitiative gestartet hat.“
Im Anschluss an die Ministerrede hob FDBR-Vorstandsvorsitzender Jörg Klasen hervor: „Die Fachkompetenz in den Zielbranchen Energie, Umwelt und Prozessindustrie ist seit Gründung des Verbands unsere Stärke. Diese Leistung bleibt unangetastet die Basis für den künftigen Erfolg des FDBR. Doch im Hinblick auf die stagnierende Kraftwerkssparte ist es nötig, neue Zielbranchen zu identifizieren.“
Tatsächlich hat die Orientierung der Mitgliedsunternehmen in Richtung Chemie und Petrochemie bereits begonnen. Kern des Ausbaus des FDBR-Leistungsportfolios ist, die Dienstleistungsangebote verstärkt dem Mittelstand und dessen Kunden nahezubringen. Gerade der Mittelstand hat sich in den letzten Jahren vom unterstützenden Marktbegleiter zum Motor der deutschen Industrie entwickelt. Entsprechend ist es der Anspruch des FDBR, sich bei diesen wichtigen Herstellern und Anbietern von Dienstleistungen als kompetenter Ansprechpartner zu positionieren. Darüber hinaus sollen die Verbandsmitglieder in neue Märkte begleitet und der Gang über die Landesgrenzen hinaus geschafft werden.

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