KSB Konzern: Umsatzwachstum von Januar bis September 2015 in schwierigem Marktumfeld

Die schwächere Konjunkturentwicklung, insbesondere in den Schwellenländern, hat in mehreren Branchen die Nachfrage nach Pumpen und Armaturen beeinträchtigt.

Die Lage bei auftragsspezifisch gefertigten Produkten, wie sie unter anderem die Energiewirtschaft benötigt, blieb daher schwierig und belastete das Projektgeschäft. Die Bestellungen aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie aus dem Baugewerbe haben sich hingegen in den ersten neun Monaten für KSB positiv entwickelt. Diese Entwicklung begünstigte in erster Linie den Absatz von Standardpumpen und -armaturen. In der Industrie blieb die Nachfrage nach KSB-Erzeugnissen annähernd stabil. Insgesamt hat sich die Konjunktur im Pumpen- und Armaturenbereich aber gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum verschlechtert.

Auftragseingang und Umsatz
Der Auftragseingang im Konzern erreichte von Januar bis September 2015 ein Volumen von 1.692,2 Mio. €. Aufgrund des bislang noch schwachen Projektgeschäfts lag dieser Wert 3,3 % unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Ein kräftiger Anstieg war bei den Bestellungen zu verzeichnen, welche die Konzerngesellschaften in Asien und der Region Mittlerer Osten/Afrika verbuchten. Rückläufig waren die Auftragswerte für die Gesellschaften in Europa sowie Amerika und Ozeanien.
Der Umsatz des Konzerns ist in den drei ersten Quartalen 2015 um 6,2 % auf 1.686,2 Mio. € gewachsen. Leichte bis kräftige Erhöhungen verzeichneten alle drei Segmente: Pumpen, Armaturen und Service. Die Gesellschaften in den Regionen Asien sowie Mittlerer Osten/Afrika haben in diesem Zeitraum ihre Umsätze in zweistelliger Prozenthöhe verbessert; auch die amerikanischen Gesellschaften verzeichneten insgesamt einen kräftigen Zuwachs. Umsatzsteigerungen erzielten zudem die Unternehmen in Europa.

Ausblick
Für das Gesamtjahr 2015 steht im KSB Konzern weiterhin ein Auftragswachstum gegenüber Vorjahr (2.321,2 Mio. €) in Aussicht. Dies wird allerdings wesentlich von dem Erhalt noch ausstehender Großaufträge aus Asien abhängen. Sollten sich diese Pumpenbestellungen ins nächste Jahr verschieben, könnte der Auftragseingang 2015 entgegen den Erwartungen leicht unter Vorjahr bleiben.
Der Umsatz wird den Vorjahreswert (2.181,7 Mio. €) deutlich übertreffen. Zu diesem Wachstum werden, wie angekündigt, alle Segmente beitragen. Der Konzern wird aus heutiger Sicht ein Ergebnis vor Ertragsteuern erwirtschaften, das erheblich über dem des Vorjahres (72,6 Mio. €) liegt. Allerdings wird sich das Ergebnis dem angestrebten Wert in dreistelliger Millionenhöhe voraussichtlich weniger stark annähern als erwartet. Ursächlich dafür ist insbesondere die Branchenkonjunktur, die sich im Jahresverlauf weiter abgeschwächt hat.
Die Umsatzrendite wird sich demzufolge zwar erhöhen, aber voraussichtlich nicht, wie angestrebt, im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen.

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