KSB: Kräftige Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr

Starkes Auftragswachstum außerhalb Europas, Umsatzverbesserung und Kostensenkungen verdoppeln Konzernergebnis. Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat in den ersten sechs Monaten 2017 sowohl Auftragseingang als auch Umsatz gesteigert. Zugleich konnte das Unternehmen sein Konzernergebnis vor Ertragsteuern (EBT) gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdoppeln.

Die Erhöhung des Auftragseingangs um 7,6 % auf 1.182,0 Mio. € stützte sich in den ersten sechs Monaten vor allem auf eine gute Entwicklung in den außereuropäischen Gesellschaften. In den Regionen Asien / Pazifik, Amerika und Mittlerer Osten / Afrika erreichten die Auftragszuwächse jeweils zweistellige Prozenthöhen.

Lediglich die Unternehmen in Europa blieben in Summe unter dem Vorjahresniveau, trotz eines stabilen Bestelleingangs in der KSB AG. Wegen des in den Vorjahren schwächeren Projektgeschäfts zeigt der Umsatz des Konzerns nicht die gleiche Dynamik. Er stieg in den ersten sechs Monaten moderat um 2,7 % auf 1.093,3 Mio. €. Hier verzeichneten die Konzerngesellschaften in den Regionen Asien / Pazifik und Mittlerer Osten / Afrika die stärksten Zuwächse. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) übertraf mit 52,7 Mio. € den Vorjahreswert von 24,7 Mio. € um mehr als das Doppelte. Entsprechend stieg die Umsatzrendite im ersten Halbjahr 2017 auf 4,8 % (Vorjahr 2,3 %).

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich weltweit auf 15.512 verringert. Zum 30. Juni 2017 waren daher 465 Mitarbeiter weniger im Konzern beschäftigt als zum vergleichbaren Vorjahresstichtag. Dies ist hauptsächlich die Folge des 2016 begonnenen Effizienzsteigerungsprogramms, das bis 2018 auch auf eine Verringerung von Personalkosten zielt. Hierzu bietet das Unternehmen unter anderem Altersteilzeitprogramme und Vorruhestandsregelungen an.

Für die aktuelle Geschäftsperiode erwartet das Unternehmen unverändert eine gegenüber 2016 deutliche Verbesserung des Auftragseingangs, während sich die Umsatzplanung am Vorjahresniveau orientiert. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) soll, wie angekündigt, erheblich über dem Wert für 2016 liegen.

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