KSB dämpft Wachstumserwartungen

In einer am 8. August 2014 veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung reduziert der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB seine im März 2014 veröffentlichte Prognose für das laufende Jahr.

Basis für diese Neueinschätzung sind schwächere Umsatz- und Ergebniswerte in den ersten sechs Monaten. Das Unternehmen rechnet allerdings für das Gesamtjahr nach wie vor mit einem höheren Auftragseingang; dieser ist im ersten Halbjahr um 3,2 % auf 1.131,9 Mio. € gewachsen.

Der Umsatz lag (nach vorläufigen Zahlen) zum 30.06.2014 mit 1.011,6 Mio. € um 7,2 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert (1.090,1 Mio. €). Für diesen Rückgang um 78,5 Mio. € sind Veränderungen der Währungsparitäten (50,7 Mio. €) sowie Verschiebungen bei laufenden Projekten verantwortlich.

Die schwache Umsatzentwicklung und die weiterhin geringe Erlös­qualität im Kraftwerksgeschäft haben ein deutlich niedrigeres Halbjah­resergebnis (vor Ertragsteuern) zur Folge. Dieses wird (nach vorläu­figen Zahlen) bei 20,7 Mio. € (Vorjahreswert: 48,8 Mio. €) liegen.   Gegenüber seiner ursprünglichen Jahresprognose geht KSB nicht mehr davon aus, dass Umsatz und Ergebnis steigen werden. Vielmehr erwartet das Unternehmen nun einen Umsatz moderat unter Vor­jahresniveau sowie ein Ergebnis vor Ertragsteuern zwischen 60 und 85 Mio. €. Dabei berücksichtigt ist eine Ergebnisbelastung im zweiten Halbjahr durch die vom Unternehmen bereits angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen.

Aufgrund des günstigen Auftragseingangs im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen eine spürbare Verbesserung seiner Umsatz- und Ergebniszahlen für 2015.

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