Schroeder Valves: Neuer Hochdruckprüfstand in Betrieb genommen

Schroeder Valves, Spezialist für Pumpenschutzarmaturen, hat sein mit bisher fünf Prüfständen ohnehin schon umfangreiches Testzentrum um einen Hochdruckprüfstand erweitert.

Der Prüfstand ist in der Lage, Drücke bis 400 bar und Durchflussmengen von bis zu 50 m3/h zu erzeugen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, seine neueste Entwicklung – das Schroeder High Pressure Valve (SHP) – unter Anlagenbetriebsbedingungen zu testen und einer vollständigen Druck- und Funktionsprüfung zu unterziehen. Zudem plant Schroeder Valves, den Hochdruckprüfstand auch externen Unternehmen zum Testen ihrer Armaturen anzubieten.
Der neue Prüfstand besteht aus einer Pumpeneinheit mit drehzahlgeregelter Radial-Kolbenpumpe mit 2 x 7 Kolben und einer Antriebsleistung von 430 kW. Sämtliche zugehörige Bauteile wie die Vordruckpumpe, der Verbindungsblock mit Überdruckventilen und automatischen Umlaufventilen, Sensorik, Kleinteile und Zubehör sind geeignet für den Betrieb bis 400 bar. Während der Prüfung werden alle für den Betrieb relevanten Parameter erfasst. Dazu zählen der Durchfluss bzw. die Fördermenge, die Mediumdrücke an mehreren Stellen, Betätigungskräfte an internen Bauteilen und das Schwingungs-/Geräuschverhalten.
Zu den wichtigen Betriebsbedingungen gehört neben der Erzeugung hoher Drücke auch die Simulation schwankender Lastzustände, denn das Hochdruckventil SHP soll eine energieeffiziente Fahrweise moderner Kraftwerksanlagen ermöglichen. Speziell Lastfolgekraftwerke, wie moderne GuD- oder auch Kohlekraftwerke, werden durch den immer höheren Anteil der regenerativen Energieerzeugung unter stark schwankenden Lastbedingungen mit hohem Teillastanteil betrieben.
„Die Inbetriebnahme unseres neuen Hochdruckprüfstands war die letzte einer Reihe von Maßnahmen im Rahmen des Innovationsmanagements für das SHP“, erklärt Axel Mücher, Geschäftsführender Gesellschafter von Schroeder Valves. Das neue Freilaufrückschlagventil trägt der allgemeinen Entwicklung hin zu höheren Drücken und Temperaturen sowie den gestiegenen Anforderungen an die Energieeffizienz der einzelnen Anlagenkomponenten Rechnung.

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