Druckminderer für Standardanwendungen

Die geringe Bauhöhe des Druckminderers DM 618 in Kombination mit einem Stahlgussgehäuse, dem modularen Aufbau und einem sehr attraktiven Preis machen ihn für viele Anwendungsbereiche interessant.

Je nach Kundenwunsch ist das Ventil in einer metallisch dichtenden Variante für Dampfanwendungen bei geringen Drücken bis zu 10 bar und maximal 250 °C geeignet. Die weichdichtende Variante eignet sich dank einer Breite an verschiedenen Elastomeren unter anderem für Medien wie Wasser, Glykol, Öl, Luft, Stickstoff und Erdgas.
Standardmäßig wird der DM 618 in einem Gehäuse aus Stahlguss (GS-C 25/A216WCB) geliefert. Anwender erhalten einen robusten und wartungsarmen Regler, der Vordrücke bis zu 40 bar zulässt und eine günstige Strömungsdynamik aufweist. Innenteile, die mit dem Medium in Kontakt kommen, bestehen aus korrosionsfesten Edelstahl (1.4404/SS316L). Die geschlossene Federhaube aus Edelstahl bietet zudem einen vollständigen Berührungsschutz mit der Feder. Das Ventil erfüllt damit auch höchste Kundenansprüche und kann im Unterschied zu Sphäroguss-Ventilen auch höheren Drücken standhalten.
Durch die kompakte Bauweise reduzierte sich die Bauhöhe des Ventils deutlich und liegt rund 25 bis 30 Prozent unter der von Mitbewerbern - ohne Einschränkungen des Durchflusswertes. Dank der nicht steigenden Stellschraube ist eine genaue und einfache Sollwerteinstellung garantiert. Für einen reibungslosen und einfachen Arbeitsablauf kann die einwandfreie Funktion des Reglers leicht ermittelt werden (easy to check). Besonders praktisch: Bei der Dampfausführung wird kein zusätzliches Ausgleichsgefäß benötigt.
Abgestimmte Steuerflächen und Federn sichern eine hohe Regelgenauigkeit und eine geringe Regelabweichung. Durch den eingebauten Entlastungskolben ist das Ventil nahezu unabhängig vom Vordruck.
Durch den modularen Aufbau mit den Federhauben ist es gelungen, das Ventil schnell wechselnden Ansprüchen anzupassen. Falls der Druckbereich geändert werden muss, ist ein einfacher Antriebswechsel jederzeit möglich. Zudem findet sich hier auch das bekannte Mankenberg Schellensystem und eine neuartige Einsteckgruppe. Dieser modulare Aufbau hilft im Produktionsalltag und bei den Wartungsarbeiten.

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