Das neue Regelventil BOA-CVE/CVP H ist eine Stahlguss-Regelarmatur vor allem für die Industrie. (Foto: KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal)

Neues Stahlguss-Regelventil für die Industrie

Die Regelventil-Baureihe BOA-CVE/CVP H der KSB AG wird im Juli 2016 um eine Stahlgussvariante erweitert. Einsatzgebiete der neuen Armaturen sind vor allem industrielle Anwendungen, Verfahrenstechnik und Anlagenbau, in denen das Regeln von Stoffströmen erforderlich ist.

Neue Stahlguss-Regelarmatur für die Industrie   Die Regelventil-Baureihe BOA-CVE/CVP H der KSB AG wird im Juli 2016 um eine Stahlgussvariante erweitert. Einsatzgebiete der neuen Armaturen sind vor allem industrielle Anwendungen, Verfahrenstechnik und Anlagenbau, in denen das Regeln von Stoffströmen erforderlich ist. Die neue Baureihe ist von DN 15 bis DN 200 in Stahlguss (GP 240 GH) und der Nenndruckstufe PN 40 lieferbar. Die maximal zulässige Temperatur liegt bei 450 °C.
Die Ventile sind ohne Spezialwerkzeug nur durch Lösen der Oberteilschrauben zerlegbar. Auf diese Weise kann der Anwender alle Innenteile austauschen und an verschiedene Regelaufgaben anpassen. Hierzu gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Sitz- und Kegeldurchmessern. Diese sind über den gesamten Nennweitenbereich verfügbar. Es sind sowohl Kegel mit gleichprozentiger oder linearer Kennlinie lieferbar.
Der Ventilsitz ist so konstruiert, dass man ihn beidseitig nutzen kann. Bei einer eventuellen Beschädigung genügt es daher, den Sitz umzudrehen, anstatt ihn auszutauschen. Zur Lösung von Kavitations- und Schallproblemen stehen neben Parabolkegeln auch Lochkegel und Lochkäfige zur Verfügung. Für erhöhte Dichtheitsanforderungen bietet der Hersteller eine weichdichtende Ausführung des Kegels an.
Die Spindelabdichtung in der Standardausführung erfolgt durch eine wartungsfreie Packung aus PTFE in Dachmanschettenform, die durch eine Feder unter Spannung gehalten wird. Für Temperaturen über 250 °C setzt man Grafitpackungen ein. Die auf Wunsch erhältliche Druckentlastung für Armaturen größer als DN 50 ermöglicht die Verwendung von kleinen und preiswerten Antrieben.
Der Betreiber kann zwischen elektrischer und pneumatischer Betätigung wählen. Die elektrischen Antriebe bieten Ein- und Ausgangssignale von 0/2 bis 10 V oder 0/4 bis 20 mA. Außerdem steht auch eine Drei-Punkt-Regelung für einfache Regelaufgaben zu Verfügung. Die Antriebe sind in 24 V-, 230 V- und 400 V- Versionen erhältlich. Die maximalen Stellkräfte der in fünf Größen erhältlichen Antriebe betragen 25.000 Newton. Die in drei Größen verfügbaren pneumatischen Membranantriebe weisen eine maximale Stellkraft von 55.000 Newton auf.   

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