KSB: Dr. Wolfgang Kühborth verstorben

Die KSB-Gruppe trauert um Dr. Wolfgang Kühborth. Der langjährige Chef des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenkonzerns ist am 31. Januar 2017 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 92 Jahren gestorben.

Dr. Wolfgang Kühborth

Der Nachfahre der Gründerfamilie Klein hat über rund fünf Jahrzehnte die Geschicke des Unternehmens entscheidend mitbestimmt, vor allem als Mitglied und Sprecher des Vorstands der KSB Aktiengesellschaft sowie in späteren Jahren als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Dr. Kühborth entwickelte KSB von einem bedeutenden Maschinenbauunternehmen zu einem internationalen Marktführer mit Vertriebs- und Fertigungsstätten auf fünf Kontinenten. In seine aktive Zeit fielen der Auf- und Ausbau großer Produktionsstätten in Asien und Amerika sowie der Zukauf der starken französischen Konkurrenten Pompes Guinard und AMRI.
Der langfristigen Zukunftssicherung diente 1964 sein Verzicht auf das aus der Klein-Familie stammende Familienerbe. Zusammen mit seinem Vater Dr. Otto Klein-Kühborth überführte er das Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung. Die KSB Stiftung hält heute ‒ über die Klein Pumpen GmbH ‒ rund 80 Prozent der Stammaktien der KSB AG und bildet für den Konzern einen wichtigen Stabilitätsanker.
1993 übertrug Dr. Kühborth seinen verbliebenen Gesellschafteranteil an der Klein Pumpen GmbH der ebenfalls gemeinnützigen Kühborth-Stiftung.

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