Schieber

Der Schieber ist üblicherweise eine reine Absperrarmatur (von speziellen Bauarten abgesehen). Wesentlicher Vorteil ist der geringe Druckverlust in Offenstellung, da der gesamte Strömungsquerschnitt freigegeben wird. Darüber hinaus können Schieber in jeder Lage eingebaut werden. Schieber werden meist für große Nennweiten oder ho­­­he Drücke eingesetzt. Ausführungen für sehr tiefe oder sehr hohe Temperaturen sind ebenfalls erhältlich. Haupteinsatzgebiete sind Wasser- und Dampfkreisläufe, Wasserversorgungsnetze, feststoffbeladene Medien und Schüttgüter.
(Stand: 1/2015)

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Absperrventile

Diese redaktionelle Marktübersicht enthält nur Absperrventile im weitesten Sinne, also Ventile mit Auf/Zu-Funktion. Gemeint sind damit Sitzventile klassischer Bauart, in spezieller Form mit Faltenbalg, aber auch Membran-, Quetsch- oder Kolbenventile. Nicht dazu gehören Stellventile, Klappen, Schieber oder Hähne. Sie werden in anderen Marktspiegeln behandelt.

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Antriebe

Bei Armaturen  werden – neben der Handbetätigung – aus Gründen einer erforderlichen Kraft oder eines  Momentes, einer Fernansteuerung oder einer Einbindung in Automatisierungssysteme

  • elektrische Antriebe, vor allem in der Energiewirtschaft, aber auch in der Abwassertechnik;
  • pneumatische Antriebe, vor allem in der chemischen Industrie;
  • hydraulische Antriebe, insbesondere bei erforderlich großen Kräften;
  • elektromagnetische Antriebe, besonders bei Ventilen eingesetzt.

Neben konstruktiven Gesichtspunkten und der Anpassung an die Armatur sind die dynamischen Eigenschaften, die Stellzeit und die Stellwegabhängigkeit sowie die zur Verfügung stehende Hilfsenergie zu beachten. Dieser redaktionelle Marktspiegel enthält 42 Anbieter von Armaturenantrieben. Die Angaben beruhen auf Informationen, die wir auf Anfrage von den Unternehmen erhielten  (Stand: November 2015). Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Anbieter.

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Klappen

Klappen werden überwiegend zum Absperren von relativ sauberen Medien, das heißt Medien mit geringem Faser- oder Partikelanteil, verwendet. Ihre Nennweiten reichen von unter DN 20 bis über DN 4000, der Betriebsdruck im Allgemeinen bis etwa 40 bar, teilweise auch darüber. Werden Klappen als Regelarmaturen eingesetzt, sind ihr besonderes Stellverhalten (Kennlinie) und ihr Kavitations- und Lärmverhalten zu berücksichtigen. Typische Stellklappen haben meist zentrisch gelagerte und beidseitig gewölbte Klappenscheiben, um den Strömungsverlauf zu optimieren und das notwendige Antriebsmoment zu verringern. Sie sind als Absperrmatur nicht geeignet. Die wichtigsten Vorteile der Klappe sind der geringe Raumbedarf und die geringe Masse, die kurzen Betätigungszeiten, aber auch die beliebige Einbaulage und Durchflussrichtung. Nachteilig ist das große Betätigungs-moment bei hohem Differenzdruck.Dieser redaktionelle Marktspiegel enthält 41 Anbieter von Absperr- und Stellklappen. Die Angaben beruhen auf Informationen, die wir auf Anfrage von den Unternehmen erhielten (Stand: September 2015). Die Daten zu Nennweite, Druckbereich und Temperaturbereich sind nicht beliebig kombinierbar. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Anbieter.

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Sterilarmaturen

Dieser Marktspiegel (Stand: 3/2014) enthält ausschließlich Unternehmen, die auf Armaturenservice (Wartung, Instandsetzung, Aufarbeitung, usw.) spezialisiert sind bzw. Unternehmen, die Serviceleistungen für Fremdfabrikate anbieten. Neben den Spalten, die keiner besonderen Erklärung bedürfen wie Adressdaten, Service in einer Werkstatt und/oder vor Ort, maximale Nennweite, usw. sei auf die Zertifikate hingewiesen, die für den Auftraggeber von besonderer Bedeutung sein können.

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Kugelhähne

Dieser Marktspiegel enthält Anbieter von Kugelhähnen. Die Angaben beruhen auf Informationen, die wir auf Anfrage von den Unternehmen erhielten (Stand März 2016). Zu beachten ist, dass sich die drei Werte "Nennweite", "Druckbereich" und "Temperaturbereich" nicht einfach kombinieren lassen. Als Eckdaten sollen sie nur zur Orientierung dienen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Anbieter.

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Regelventile

Diese redaktionelle Übersicht enthält nur Regelventile/Stellventile, keine Absperrventile mit reiner Auf/Zu-Funk-tion. Gemeint sind in diesem Fall Sitzventile klassischer Bauart – keine Regelklappen oder Regelkugelhähne, etc. Der Marktspiegel enthält eine Unterteilung nach grund-sätzlichen Bauarten wie gerader Sitz, schräger Sitz, usw. Die Angaben von Nennweitenbereich, Druckbereich und Temperaturbereich können nicht beliebig kombiniert. Für weitere Informationen und Auslegungen nehmen Sie bitte mit den Anbietern Kontakt auf.

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Sicherheitsventile und Berstscheiben

Dieser redaktionelle Marktspiegel enthält Anbieter von Sicherheitsventilen und/oder Berstscheiben. Die Angaben beruhen auf Informationen, die wir auf Anfrage von den Unternehmen erhielten (Stand: Mai/Juni 2010). Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Anbieter.

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Schüttgutarmaturen

Das Fließen von so unterschiedlichen Schüttgütern wie Granulat, Staub, Schlacke, Sand, Asche, Zucker oder Pulver folgt anderen Gesetzen als das von Flüssigkeiten. Die dafür eingesetzten Armaturen sollen keine Toträume haben und bei ihrer Auswahl muss berücksichtigt werden, ob das Fördergut zur Brücken-bildung neigt. Korngröße und Form, Temperatur und Förderart spielen eine wichtige Rolle. Die Armatu-ren müssen gegebenenfalls besonders verschleißfest sein – speziell ihre Abdichtungsteile. Jede einzelne Anwendung muss deshalb bei der Auswahl der geeigneten Armatur detailliert betrachtet werden.Die beiden Bauarten „Schieber“ und „Klappe“, beides reine Absperrorgane, sind bei Schüttgutarmatu-ren am stärksten vertreten. Zu den in diesem Marktspiegel genannten Ventilen gehören auch Quetsch-ventile. Segmentverschlüsse können besonders bei großen Mengen und großen Körnungen eingesetzt werden.

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